Aktuelles - Schwanger in Aschaffenburg

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
Landratsamt Aschaffenburg/Abteilung Gesundheitswesen
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Aktuelles
Aktualisiert 28.06.2020


Wir sind für Sie da.

Um Sie und uns zu schützen beraten wir aufgrund der aktuellen Situation nur nach entsprechender Terminvereinbarung.


  • Tel. 06021 394 183
  • E-Mail schwangerenberatung@lra-ab.bayern.de

Die Beratungen finden im Schwangerschaftskonflikt oder bei schwieriger zu klärenden Fragestellungen wieder persönlich vor Ort unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt.
Nach wie vor bieten wir jedoch auch umfassende und ausführliche Beratungen über das Telefon an.
Wir sind erreichbar von

MO-DO   8.00-12.00 und 14.00-16.00
FR          8.00-12.00

Nach Absprache bieten wir auch Termine außerhalb dieser Sprechzeiten für Sie an.
In Konfliktfällen sind kurzfristig terminierte Beratungen nach telefonischer Vereinbarung möglich.
Bitte beachten Sie, dass im Gebäude und auch während des Beratungsgespräches das Abstandsgebot besteht und die Vorgabe, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Unterstützung in finanziellen Notlagen
Die Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind unterstützt unter bestimmten Voraussetzungen Schwangere, die sich in finanzieller Notlage befinden. Normalerweise müssen schwangere Frauen dafür zunächst einen persönlichen Beratungstermin in einer entsprechenden Beratungsstelle wahrnehmen. Dies ist wegen der Corona-Pandemie nun vereinfacht. Die Beratung kann auch telefonisch erfolgen und der Antrag auf Hilfe per Post gestellt werden.

Sie erhalten über uns eine Checkliste - Schwangerschaft –Geburt und danach

In der Schwangerschaft und in der ersten Zeit nach der Geburt sind viele Dinge zu bedenken.
Vieles muss geplant und organisiert werden.
Wir haben für Sie eine Liste zusammengestellt mit allen Informationen, die vor, während und nach der Geburt für Sie wichtig sein können.
Wir versuchen die Liste stets aktualisiert zu halten. Aufgrund der momentanen Situation ist uns dies jedoch nicht immer möglich.
Wenden Sie sich gerne an unsere Beratungsstelle.

Aktuelle Informationen aus Anlass der Corona-Krise

Vom Bundesministerium gibt es eine Zusammenstellung zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten für Familien, Schwangere und Kinder.
Im Rahmen der Corona Krise wird der Kinderzuschlag zu einem Notfall-KiZ angepasst.
Dieser soll zügig helfen, wenn Paar-Familien und Alleinerziehende jetzt Einkommenseinbrüche haben und plötzlich nur noch ein kleines Einkommen erzielen. Berechnungsgrundlage für den Notfall-KiZ ist der letzte Monat vor der Antragsstellung.
Die Berechnungsgrundlage für den KiZ war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nur noch das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen.
Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.
Mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse kann online einfach geprüft werden, ob der Kinderzuschlag beziehungsweise der Notfall-KiZ in Betracht kommt.

Der Notfall-KiZ kann digital bei der Familienkasse beantragt werden.
Dadurch ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung.

Informationen für Schwangere des BMFSFJ vom 26.03.2020

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es international keinen Hinweis darauf, dass Schwangere durch das neuartige Coronavirus gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung. Es wird laut Deutscher Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) erwartet, dass die große Mehrheit der schwangeren Frauen nur leichte oder mittelschwere Symptome, ähnlich einer Erkältung beziehungsweise Grippe aufweist. Hinweise und FAQ für Schwangere und Säuglinge hat die DGGG in einem Informationsblatt zusammengefasst.

Telefonische Beratungsmöglichkeiten

www.bke-elternberatung.de
Elterntelefon 0800 111 0 550 der Nummer gegen Kummer e. V.
Die Beratungskapazitäten wurden aufgrund der Corona-Situation ausgebaut.
Das Elterntelefon berät unter der Nummer 0800 – 111 0 550 wie bisher von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr.
Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen 08000 116 016
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ steht rund um die Uhr und in 18 Sprachen für Betroffene, für deren soziales Umfeld und für Fachkräfte zur Verfügung
Anrufende müssen aufgrund geringerer personeller Besetzung mit Beraterinnen eventuell mit Wartezeiten rechnen.
Hilfetelefons „Schwangere in Not“ 0800 40 40 020
Damit schwangere Frauen in Konfliktlagen unverzüglich eine Ansprechpartnerin finden, bleibt das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ unter der Nummer 0800 40 40 020 durchgängig in Betrieb.
Bayerisches Krippengeld

Zum 01.01.2020 wurde in Bayern das Bayerische Krippengeld eingeführt. Eltern werden ab dem ersten Geburtstag ihres Kindes mit monatlich 100 EURO pro Kind bei den Elternbeiträgen für den Besuch einer Kinderkrippe oder Tagespflegestelle entlastet.
Voraussetzung ist, dass die besuchte Einrichtung nach dem BayKiBiG gefördert wird.
Das Krippengeld wird nur an Eltern gezahlt, deren Einkommen eine bestimmte haushaltsbezogenen Einkommensgrenze nicht überschreitet.
Es gilt für Kinder, die nach dem 01.01.2017 geboren sind und das erste Lebensjahr vollendet haben. Es erfolgt keine oder nur eine anteilige Gewährung von Krippengeld, wenn und soweit andere öffentliche Stellen (z.B. Jugendamt, Jobcenter o.a.) entsprechende Leistungen für die Betreuung tatsächlich erbringen.
Für die Gewährung ist ein Antrag erforderlich.

Bayerisches Krippengeld - ZBFS

Änderungen beim Kinderzuschlag ab 2020

Seit dem 1. Januar 2020 gelten neue Regelungen für den Kinderzuschlag (KiZ). Dadurch haben mehr Familien mit geringem Einkommen Anspruch auf KiZ.
Die Änderungen sind Teil des Starke-Familien-Gesetzes, das im Sommer 2019 in Kraft getreten ist. In der ersten Stufe hat sich der Kinderzuschlag pro Kind auf bis zu 185 Euro im Monat erhöht. In der zweiten Stufe des Gesetzes sind die Voraussetzungen für den Kinderzuschlag neu geregelt.
Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten. Der Antrag auf Kinderzuschlag muss jedoch gesondert bei der Familienkasse gestellt werden.

In der Regel wird der Kinderzuschlag für 6 Monate bewilligt. Ist der Bewilligungszeitraum abgelaufen, muss der Kinderzuschlag neu beantragt werden.

Anspruch auf Kinderzuschlag besteht, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Wie viel Kinderzuschlag Sie erhalten, hängt davon ab, wie viel Einkommen und Vermögen Sie, Ihr Partner beziehungsweise Ihre Partnerin und Ihr Kind haben.


Sie finden keine Hebamme/Telefonische Sprechstunde

Seit Januar 2020 gibt es eine telefonische Sprechstunde der Hebammenkoordinationsstelle von Stadt und Landkreis Aschaffenburg für Frauen und Familien, die trotz intensiver Suche keine Hebamme finden können.
Über die Handynummer der Koordinierungsstelle 0172-5602617 sind die Hebammen Dienstag und Donnerstag von 9-11 Uhr erreichbar. Ansonsten können Familien Ihre Fragen per Mail Hebammen@aschaffenburg.de, außerhalb der Sprechzeiten an die Fachkräfte richten.

Bayerisches Familiengeld

Bayerisches Familiengeld ersetzt seit dem 01.09.2018 Betreuungsgeld und Landeserziehungsgeld
Familiengeld erhalten alle Eltern für ihre Kinder, die ab dem 01.10.2015 geboren sind bis zum 36sten Lebensmonat des Kindes.
Die Eltern werden unabhängig von ihrem Einkommen mit 250 EURO pro Monat und Kind unterstützt. Ab dem dritten Kind gibt es monatlich 300 EURO.
Alle Eltern erhalten diese Leistung, unabhängig davon, ob das Kind eine Krippe besucht oder nicht.
Diese Leistung wird nicht auf Hartz IV Leistungen angerechnet.
Wer in Bayern Elterngeld beantragt und bewilligt bekommen hat, muss keinen weiteren Antrag stellen. Der Elterngeldantrag gilt zugleich als Antrag auf Familiengeld.
Für alle anderen wird es einen Online-Antrag geben.
Weitere Informationen finden Sie unter

Baukindergeld - Antragstellung seit 18.09.2018 möglich

Der neue Zuschuss für den Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern kann seit dem 18.9.2018 bei der KfW Bankengruppe beantragt werden.

Ausführliche Informationen www.baukindergeld.bayern.de über die Zuschussvoraussetzungen, die Gewährung der Leistung und die Antragstellung erfahren Sie bei der  KfW. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das KfW-Zuschussportal.

Zentrales Familienportal

Am 05.07.2018 wurde das neue zentrale Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)geschaltet:
Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss – unter der Webadresse www.familienportal.de finden Familien unter einem digitalen Dach alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund um das Thema Familie.

Das neue Familienportal informiert nicht nur zielgenau über sämtliche staatliche Familienleistungen, sondern liefert auch wichtige Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.

Das Portal orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenslagen von Familien und ist so aufgebaut, dass Nutzerinnen und Nutzer die gewünschte Information mit nur wenigen Klicks finden. Gleiches gilt für die Suche nach Angeboten vor Ort: Durch Eingabe ihrer Postleitzahl finden Familien die Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe, bei denen sie Leistungen beantragen können oder weitere Unterstützungsangebote bekommen.
Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 042 Veröffentlicht am 04.07.2018

Mutterschutz

Im Jahr 2017/2018 wurde das Mutterschutzrecht umfassend reformiert: Nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung gilt eine längere Schutzfrist; privat krankenversicherte Mütter sind finanziell besser abgesichert.
Das Mutterschutzgesetz gilt nun auch für Schülerinnen und Studentinnen, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden jetzt ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt.
Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit sind branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wurde ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.
Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen sind klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.


Familienleistungen

Das Kindergeld, der Kinderfreibetrag und der Unterhaltsvorschuss wurden zum 1. Januar
2018 erhöht. Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Familienleistungen verschaffen möchte, kann das neue Infotool Familie nutzen. Mit nur wenigen Klicks können Eltern ermitteln, auf welche Leistungen und Unterstützungsangebote sie voraussichtlich Anspruch haben. Auch auf die Frage, wo und wie Leistungen beantragt werden können, gibt das Infotool Antwort.

Kindergeld

Das Kindergeld zählt zu den wichtigsten Leistungen für Familien in Deutschland. Es erreicht die Familien direkt und trägt damit zu ihrer finanziellen Entlastung bei. Es wurde um je zwei Euro erhöht und beträgt seit 01.07.2019:

  • für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro monatlich
  • für das dritte Kind 210 Euro monatlich
  • und für das vierte und jedes weiteres Kind jeweils 235 Euro monatlich.

Kindergeld gibt es grundsätzlich für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr, für Kinder in Ausbildung bis zum 25. Lebensjahr und für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr.

Kinderfreibetrag

Eltern bekommen entweder Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge für Kinder bei der Einkommensteuer. Das Finanzamt prüft im Rahmen der jährlichen Einkommensteuerveranlagung automatisch, ob für die Eltern die Freibeträge für Kinder oder das ausbezahlte Kindergeld günstiger sind.
Aktuell beträgt dieser in der Summe 7.620 Euro jährlich je Kind für beide Elternteile und setzt sich zusammen aus:

  • 2.640 Euro für den Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf (bleibt zunächst unverändert)
  • 4.980 Euro für das sächliche Existenzminimum des Kindes


Unterhaltsvorschuss

Mit dem Unterhaltsvorschuss unterstützt der Staat Alleinerziehende und Kinder, wenn das andere Elternteil nicht oder unregelmäßig Unterhalt zahlt. Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem Alter der Kinder und beträgt ab 01.01.2020:

  • für Kinder bis 5 Jahren: 165 Euro monatlich
  • für Kinder von 6 bis 11 Jahren: 220 Euro monatlich
  • für Kinder von 12 bis 17 Jahren: 293 Euro monatlich
  
Informationsportal für Familien in Bayern

Familienland Bayern - ein Internetangebot für Eltern und solche, die es werden wollen, mit vielen Informationen rund um das Thema Familie.
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