Aktuelles - Schwanger in Aschaffenburg

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen
Landratsamt Aschaffenburg/Abteilung Gesundheitswesen
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Aktuelles

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Letzte Aktualisierung: Dezember 2019

Bayerisches Familiengeld

Bayerisches Familiengeld ersetzt seit dem 01.09.2018 Betreuungsgeld und Landeserziehungsgeld
Familiengeld erhalten alle Eltern für ihre Kinder, die ab dem 01.10.2015 geboren sind bis zum 36sten Lebensmonat des Kindes.
Die Eltern werden unabhängig von ihrem Einkommen mit 250 EURO pro Monat und Kind unterstützt. Ab dem dritten Kind gibt es monatlich 300 EURO.
Alle Eltern erhalten diese Leistung, unabhängig davon, ob das Kind eine Krippe besucht oder nicht.
Diese Leistung wird nicht auf Hartz IV Leistungen angerechnet.
Wer in Bayern Elterngeld beantragt und bewilligt bekommen hat, muss keinen weiteren Antrag stellen. Der Elterngeldantrag gilt zugleich als Antrag auf Familiengeld.
 
Für alle anderen wird es einen Online-Antrag geben.
Weitere Informationen finden Sie unter

Baukindergeld - Antragstellung seit 18.09.2018 möglich

Der neue Zuschuss für den Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern kann seit dem 18.9.2018 bei der KfW Bankengruppe beantragt werden.

Ausführliche Informationen www.baukindergeld.bayern.de über die Zuschussvoraussetzungen, die Gewährung der Leistung und die Antragstellung erfahren Sie bei der  KfW. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das KfW-Zuschussportal.

Zentrales Familienportal

Am 05.07.2018 wurde das neue zentrale Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)geschaltet:
Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss – unter der Webadresse www.familienportal.de finden Familien unter einem digitalen Dach alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund um das Thema Familie.

Das neue Familienportal informiert nicht nur zielgenau über sämtliche staatliche Familienleistungen, sondern liefert auch wichtige Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.

Das Portal orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenslagen von Familien und ist so aufgebaut, dass Nutzerinnen und Nutzer die gewünschte Information mit nur wenigen Klicks finden. Gleiches gilt für die Suche nach Angeboten vor Ort: Durch Eingabe ihrer Postleitzahl finden Familien die Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe, bei denen sie Leistungen beantragen können oder weitere Unterstützungsangebote bekommen.
Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 042 Veröffentlicht am 04.07.2018

Mutterschutz

Im Jahr 2017/2018 wurde das Mutterschutzrecht umfassend reformiert: Nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung gilt eine längere Schutzfrist; privat krankenversicherte Mütter sind finanziell besser abgesichert.
Das Mutterschutzgesetz gilt nun auch für Schülerinnen und Studentinnen, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige werden jetzt ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt.
Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit sind branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wurde ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.
Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen sind klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.


Familienleistungen

Das Kindergeld, der Kinderfreibetrag und der Unterhaltsvorschuss wurden zum 1. Januar
2018 erhöht. Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Familienleistungen verschaffen möchte, kann das neue Infotool Familie nutzen. Mit nur wenigen Klicks können Eltern ermitteln, auf welche Leistungen und Unterstützungsangebote sie voraussichtlich Anspruch haben. Auch auf die Frage, wo und wie Leistungen beantragt werden können, gibt das Infotool Antwort.

Kindergeld

Das Kindergeld zählt zu den wichtigsten Leistungen für Familien in Deutschland. Es erreicht die Familien direkt und trägt damit zu ihrer finanziellen Entlastung bei. Es wurde um je zwei Euro erhöht und beträgt seit 01.07.2019:

    • für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro monatlich
    • für das dritte Kind 210 Euro monatlich
    • und für das vierte und jedes weiteres Kind jeweils 235 Euro monatlich.

Kindergeld gibt es grundsätzlich für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr, für Kinder in Ausbildung bis zum 25. Lebensjahr und für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr.

Kinderfreibetrag

Eltern bekommen entweder Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge für Kinder bei der Einkommensteuer. Das Finanzamt prüft im Rahmen der jährlichen Einkommensteuerveranlagung automatisch, ob für die Eltern die Freibeträge für Kinder oder das ausbezahlte Kindergeld günstiger sind.
Aktuell beträgt dieser in der Summe 7.620 Euro jährlich je Kind für beide Elternteile und setzt sich zusammen aus:

    • 2.640 Euro für den Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf (bleibt zunächst unverändert)
    • 4.980 Euro für das sächliche Existenzminimum des Kindes


Unterhaltsvorschuss

Mit dem Unterhaltsvorschuss unterstützt der Staat Alleinerziehende und Kinder, wenn das andere Elternteil nicht oder unregelmäßig Unterhalt zahlt. Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem Alter der Kinder und beträgt ab 01.01.2020:

    • für Kinder bis 5 Jahren: 165 Euro monatlich
    • für Kinder von 6 bis 11 Jahren: 220 Euro monatlich
    • für Kinder von 12 bis 17 Jahren: 293 Euro monatlich
   
 
Informationsportal für Familien in Bayern

Familienland Bayern - ein Internetangebot für Eltern und solche, die es werden wollen, mit vielen Informationen rund um das Thema Familie.
 
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